29.05.2008 - Forenzelt I
13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Mehr Vielfalt für Alle? Die Ergebnisse der COP9 aus Sicht der Indigenen
Indigene Völker spielen eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen über den Schutz der biologischen Vielfalt, da sich ihre Lebensräume oftmals in Regionen hoher Biodiversität befinden und ihr spezielles Wissen zur Nutzung genetischer Ressourcen von weltweiter gesellschaftlicher Bedeutung ist. Die Biodiversitätskonvention erkennt diese Rolle an und verpflichtet sich, das traditionelle Wissen der Indigenen, ihre Lebensformen und Kulturverfahren zu schützen und Indigene an den Vorteilen aus der Nutzung dieses Wissens zu beteiligen.
Haben die Ergebnisse der COP9 die Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllt? Welche Erfolge wurden für indigene Völker bei den diesjährigen Verhandlungen um tradionelles Wissen, Zugang und Vorteilsausgleich und Schutzgebiete erreicht? Und was bedeuten die Ergebnisse der COP9 für die deutsche Zusammenarbeit mit indigenen Völkern?
Die Podiumsdiskussion bietet Raum dafür, diese Fragen zu beleuchten und die Ergebnisse der COP9 aus Sicht der Indigenen zu kommentieren. Außerdem werden die Teilnehmer über die Inhalte des High Level Segment informiert, an dem sie in diesem Jahr zum ersten Mal aktiv teilnehmen.
Teilnehmer/Mitwirkend:
1. Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
2. Frau Joji Cariño, Vertreterin der indigenen Delegierten im High Level Segment der COP9
3. Herr Egberto Tabo, Generalkoordinator des Dachverbands der indigenen Organisationen des Amazonasbeckens (COICA)
4. Marcela Aguiñaga, Umweltministerin aus Ecuador (angefragt)
Veranstalter:
Koordinationsstelle indigene Völker in Lateinamerika und Karibik (KIVLAK/GTZ), im Auftrag des BMZ


Im Internet:
-
Moderation:
Dr. Gudrun Henne, Viveka International