28.05.2008 - Hauptbühne
10:00 Uhr bis 11:15 Uhr
Ideenwerkstatt Natur: Biologische Vielfalt als Vorbild für Wissenschaft und Technik
Biodiversität als Schlagwort ist in Vorbereitung auf die 9. Vertragstaatenkonferenz in Bonn viel verwendet worden. Doch wer weiß wirklich, was damit gemeint ist? Wer denkt über das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten hinaus, dass Biodiversität etwas mit der Struktur und Komplexität von Ökosystemen zu tun hat? Ökosysteme gelten als stabiler, wenn sie komplexer sind. Die Bionik hat im Blickfeld, dass die Natur mit ihrer genetischen Vielfalt vielfach sehr effiziente und hoch funktionale Lösunegn für Fragestellungen gefunden hat, die auch in der Technik von Bedeutung sind. Die genetische Vielfalt ist deshalb von unschätzbarem Wert für die Sicherstellung ökologischer Funktionen und Serviceleistungen der Natur für den Menschen.

Dieser wichtige Aspekt soll mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft erörtert werden. Dabei werden Fragen nach der „Ideenschmiede“ Natur und deren Nutzung für technische Innovationen genauso behandelt, wie die dafür erforderlichen Anforderungen an eine künftige Ausbildung unserer Ingenieure und Naturwissenschaftler. Die von Ulrich Blumenthal (Deutschlandfunk) moderierte Diskussionsrunde wird die bereits heute realisierten praktischen Anwendungsfelder präsentieren, einen Blick in die Entwicklungslabore werfen, aber auch die Grenzen der jungen wissenschaftlichen Disziplin Bionik erörtern.
Teilnehmer/Mitwirkend:
DR. Rainer Erb, Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Dr. Michael Hermann, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und ehemaliger DBU-Stipendiat

Prof. Dr. Antonia Kesel, Hochschule Bremen ISB

Uwe Scharf, Leiter Strategic Business Development Fa. Rittal



Veranstalter:
DBU
An der Bornau2
49090 Osnabrück

Im Internet:
www.dbu.de
Moderation:
Ulrich Blumenthal (Deutschlandfunk)